Abpumpen

Daß unser Grundwasserspiegel recht hoch liegt wissen wir ja schon seit dem Bodengutachten, das vor Baubeginn erstellt wurde. Vor einer Woche schaffte der Pegel nach ergiebigen Regenfällen den Druchbruch an die Erdoberfläche und bildete rund ums Haus große Pfützen. Die Kiesschicht auf der das Haus steht hatte also ihre maximale Saugfähigkeit erreicht…
Gut, daß immerhin ein Drainagerohr unter dem Haus entlangläuft und das Wasser in ein Siel (ohne eigenen Abfluß) neben dem Haus leitet. Erwartungsgemäß war dieses auch bis zur Oberkante mit Grundwasser gefüllt.

Nun schlug die Stunde der grade günstig ersteigerten Tauchpumpe. Grade mal 20 Minuten brauchte die Pumpe um den Schacht (fast) leerzupumpen und nur wenige Stunden brauchte das Drainagerohr und das drückende Grundwasser um den Schacht wieder aufzufüllen… Immerhin lag nun der Pegel etwa 20 cm tiefer. 🙂
3 mal konnte ich dieses Spiel am letzten Wochenende spielen und auch gestern war wieder reichlich Wasser vorhanden…
Da wird wohl demnächst mal ein Überlauf für den Schacht fällig…

Bagger fahrn…

Radlader um genau zu sein…
Am letzten Freitag kam dann endlich ein von unserer Hausbaufirma bestellter Erdbeweger mit seinem treuen Gefährt, der für einen vernünftigen Preis die wichtigsten Erdarbeiten erledigen sollte (damit unser Bauleiter uns endlich von seiner todo-Liste streichen dürfte 🙂 )

Sehr blöd war allerdings, daß der Freitag in Curslack extrem naß war und der Radlader ganz schöne Mühe hatte festen Boden unter den Rädern zu behalten. Selbst das Mineralgemisch, daß er uns auf der Einfahrt verteilte wurde teilweise zur üblen Pampe. Sollte es da draußen demnächst noch mal trocken werden müssen wir schnell zusehen, daß wir den Boden verdichtet bekommen.
Trotzdem Hut ab vor der baggerfahrerischen Leistung, von der Diana immer noch schwärmt! Selbst die enge Stelle zwischen Nachbarszaun und unserem Eingangspodest (vielleicht 2,30m breit) hat er gemeistert. Jetzt haben wir auch keinen Zweifel mehr, daß wir dort mit dem Auto durchkommen… 😉
Allen „Baggerfahrer aus Leidenschaft“ (die aber keinen Bagger ihr eigen nennen können) seien folgende Links ans Herz gelegt:
Baggerland Bünde
Baggerland
🙂

Trauriger Haufen

Grün --- Grau

Erst einmal ein wenig Vorgeschichte für den nächstfolgenden Eintrag:
Seit im März unser MatschMutterboden gegen stabilen Kies und Mineralgemisch ausgetauscht wurde, schmückte ein stattlicher Berg dunkler Erde unser Grundstück und wurde schnell zur Lebensgrundlage aller erdenklichen Pflanzen. Man kann ja viel über unseren Boden sagen, aber fruchtbar ist er auf jeden Fall… 🙂
Dennoch war uns klar, daß dieser Berg bald verteilt werden sollte und das möglichst ohne die ganzen Pflanzen darin, deren Samen sich später garantiert nicht mit unserem (geplanten) Rasen vertragen würden. Also wurden der Haufen großzügig mit DDT einem harmlosen Pflanzengift eingesprüht, daß unseren Berg in den folgenden Tagen (und Wochen) immer trauriger aussehen ließ…

Verteilt wurde der Haufen dann doch nicht so schnell, da wir uns mehrere Angebote dafür einholen mussten. Die Hausbaufirma zahlt zwar das Verteilen der Mutterbodens, es musste aber auch noch Mineralgemisch an einer Stelle ausgebaut und woanders wieder eingebaut und verdichtet werden, an einer Stelle musste Kies verteilt werden, und andernorts hatten wir noch ein paar „kreative Ideen“ wie man den Mutterboden aufschütten konnte… Die Angebote reichten jedenfalls bis zu €1800… :-/

Was sonst so passierte

Es passiert ja doch noch so einiges im neuen Heim, auch nach dem Einzug noch z.B.:

…sind unsere Flur/Esszimmertüren wieder da, die gekürzt wurden, da sie nicht über’s Parkett passten

…sind heute die Schlosser da, die den Handlauf an der Treppe sowie eine Plexiglasscheibe installieren, damit niemand von der Treppe in den Flur fällt..

…hat Diana die Treppe mit weißer Fußbodenfarbe gestrichen. Unser Weg nach oben sieht jetzt aus, wie in einer spanischen Finca (oder wie man sich das zumindest vorstellt… 😉

…habe ich letztes WE zusamen mit meinem Vater (Danke!) die eine Hälfte der Regenwasserleitung verlegen können. „Aaargh, mein Rücken!“ sage ich nur aber der Tiefbauer wollte für die Arbeit über 1000 Euro haben.

…unsere Schlussrechnung von der Hausbaufirma ist da. Sie sieht tatsächlich so aus, wie wir es erwartet haben, soll heißen, der Restbetrag deckt sicht mit dem, was wir noch an Geld übrig haben… 😉

Ich hoffe, ich schaffe es bald noch mal, ein paar Fotos einzustellen – mittlerweile gefällt uns unser Haus nämlich immer besser… 🙂

„Luftbilder“

Gestern hat uns unsere Hausbaufirma das Luftbildmobil vorbeigeschickt. Dieser Wagen macht mit Hilfe einer langen Teleskopstange „Luftbilder“ aus etwa 17,5m Höhe.
Dieser Service ist für uns kostenlos, weil unser Haus vielleicht mal in einem Prospekt erscheinen soll. Auf jeden Fall bekommen wir demnächst schicke Bilder unseres Hauses… Für einen Prospekt muß man aber garantiert noch etwas retuschieren – unseren riesigen, noch nicht verteilten Mutterbodenberg, sowie vielleicht den Einblick durch die Terrassenfenster in unser ja noch gar nicht ganz eingeräumtes Wohnzimmer… 🙂

Unerfreulich: Telefon haben wir immer noch nicht, der Telekom-Service konnte keinen NTBA am Ende der Leitung „finden“. Heute soll aber noch mal jemand kommen und „suchen“.

Podest

Das Eingangspodest

Am Samstag waren nicht nur wir (zum Streichen) und der Elektriker auf der Baustelle, sondern auch unseren Maurer haben wir seit langer Zeit einmal wieder gesehen.
Er hat uns vor unsere Eingangstür ein schmuckes Podest gebaut, das gestern auch schon verfugt wurde.

Betreten dürfen wir es aber erst ab Samstag. Dann ist der Türgriff auch endlich nicht mehr auf Kopfhöhe… 🙂