Fliesen – still und heimlich

Gestern und vorgestern morgen, schaute ich vor der Arbeit wieder beim Bau vorbei, um zu schauen, ob der Fliesenleger schon da ist (er wollte „Mitte der Woche“) anfangen – doch keine Spur von ihm zu sehen…
Anscheinend hat er wohl andere Arbeitszeiten als seine Handwerkskollegen, denn als Diana gestern mittag unsere Baustelle inspizierte konnte sie feststellen, daß die Küche schon komplett verfliest war und im Badezimmer schon Vorarbeiten geleistet wurden. Vom Fliesenleger allerdings keine Spur….
Interessant war auch, daß jetzt wohl eine dritte Sorte Flur/HWR/Küchenfliesen eingesetzt wird. Kamen die ersten zwei von uns ausgesuchten grauen Feinsteinzeugfliesen noch aus der Türkei (siehe „nervige Fliesen“-Eintrag), hat er jetzt wohl Fliesen „made in Germany“ eingebaut. Diese sind auch sehr hübsch (wie ich hörte) und haben auch das richtige Format aber sollte man bei solchen Änderungen nicht mal die Bauherren informieren?

Überraschung!

Am Montag haben wir noch lange mit unserem Bauleiter darüber diskutiert, wie denn nun genau unser (noch zu bauendes) Podest vorm Eingangsbereich eingefasst werden soll. Wo genau sollten die Holzsäulen hin, wie wird die Höhe sein etc. …
Als wir dann gestern Abend auf unsere Baustelle fuhren war die Säulen und die Verkleidung auch schon fertig! Nicht schlecht.

… Nur lackieren müssen wir natürlich wieder selber 😉

Spachteln, Schleifen und Verfugen

Während wir am Montag mit unserem Bauleiter vor Ort noch mal eine Liste mit rund zwei Dutzend zu klärenden Punkten durcharbeiteten (die größtenteils zu unser Zufriedenheit geklärt wurden), wirbelte der Maler schon mal mächtig Staub auf. Soll heißen: bis gestern beschäftigte er sich damit, Gipskarton zu verspachteln, Putzrisse zu schließen, das ganze wieder glatt zu schleifen (Staub überall) und die Fugen zwischen GK und Mauerwerk mit Acryl abzudichten, damit wir nächstes Wochenende mit den Malerarbeiten beginnen können.
Wir wollen keine Tapeten auf unseren Wänden und das stellt ein kleines Problem dar, denn verspachtelte Gipskartonplatten sind nicht grade ein perfekter Untergrund zum Streichen. Grade als uns unser Bauleiter belehrte, daß nur streichfertige Wände, nicht aber Dachschrägen vereinbart waren, gab der Maler uns den Tipp, die GK-Schrägen halt mit Putzgrund vorzubehandeln. Dieser ist bereits weiß und „egalisiert“ das unterschiedliche Saugverhalten des inhomogenen Untergrunds. Darauf kann man dann normal mit Dispersionsfarbe streichen.
Damit können wir leben – daß die meisten Wände eh zweimal gestrichen werden müssen, war uns eh schon klar…

Achja, Fensterbänke (ganz schlichte, weiße) haben wir jetzt auch – hat auch der Maler gemacht.
Die Malerarbeiten wurden übrigens „schwarz“ abgewickelt… 😉

Unsere Sauna

Gestern haben wir mal wieder einen schönen Nachmittag in unserem Häuschen verbracht. Diana wollte den kiloweise vorhandenen Sand und Dreck aus der Bude fegen und ich hatte mir vorgenommen, den Spitzboden komplett (einen Steg hatte der Trockenbauer schon vorgelegt) mit Rauspund zuzuzimmern damit wir demnächst den Inhalt unseres jetzigen Kellraumes dort deponieren können.
Letzteres gestaltete sich schnell als schweißtreibende Angelegenheit, denn das Wetter war gestern wirklich bombig – soll heißen im ungedämmten Dachboden stieg die Temperatur auf 40 – 50 Grad. Dazu das schöne Aroma der gehobelten Fichtenplatten -original wie in der Sauna. Ich hoffe, der Boden fängt jetzt nicht an zu schimmeln bei dem dem ganzen Schweiss, den ich dort vergossen habe… 😉

Blower Door Test

Gestern habe ich eine verlängerte Mittagspause dazu genutzt, um beim Blower-Door-Test, den unsere Hausbaufirma standardmäßig durchführen lässt, dabei zu sein.
Das ganze war höchst interessant und der beauftragte Herr Groß (Gross-Baupraxis, da mache ich auch gerne Werbung) hat mir im Verlauf der Messung auch so einiges zu den Gerätschaften und zum Messablauf erklärt.
Messgeräte und Ventilatorsteuerung

Das Ergebnis von 1,0 <1/h> im n50-Test ist ziemlich gut aber noch verbesserungswürdig. So ist z.B. die Rückwand in der Gästedusche (die noch mit Gipskarton verhängt wird) gänzlich unverputzt und sollte unbedingt noch abgedichtet werden, da immer mal Feuchtigkeit aus der Dusche in den kalten Hohlraum dringen könnte. Außerdem fehlten noch die Fensterbänke und so zog es noch ein wenig aus den Porenbetonspalten vor den Fenstern. Wenn die Fensterbänke allerdings vernünftig eingebaut werden, sollte diese Leckage auch dicht sein.
Ein kleineres Problem: Die Netzwerkkabel sind in Leerrohren verlegt, die bis in den nichtgedämmten Spitzboden reichen. Es reicht aber, die Rohre dort mit Klebeband zu verschließen
Sind diese Schwachstellen beseitigt, könnte unser n50-Wert bei etwa 0,8 liegen.
Unser Bauunternehmen wäre auch mit 3,0 noch zufrieden gewesen, davon war Herr Groß allerdings nicht begeistert – 2,0 müssten es schon sein. Der zu erreichende Wert für Passivhäuser liegt wohl bei 0,6.
Weiterführender Link: luftdicht.de

Und nun … Werbung

Technikverliebt wie man ja nun mal ist, musste ich auch mal ausprobieren, wie das Adsense System von Google denn wohl funktioniert. Das Ergebnis seht Ihr rechts. Wenn die Website weiterhin so gut besucht bleibt, rechne ich mit ersten Scheck von Google im Sommer 2008… 😉
Immerhin sind die Anzeigen halbwegs relevant und interessanterweise werden dauernd Anzeigen vom Hausbauunternehmen unser Nachbarn eingeblendet… 🙂